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Neues aus Absurdistan: Air Berlin nimmt für den Check-In jetzt Gebühren

Air Berlin ächzt unter der schwächelnden Konjunktur, schreibt rote Zahlen und verspricht mit noch mehr sparen aus diesen heraus zu kommen.

Eben checke ich in meinen Air Berlin Flug ein und staune nicht schlecht.

Normalerweise wird mir beim Online-Check In ein Sitzplatz zugewiesen und den kann man dann ändern. Kostenlos, macht ja auch keinen Sinn, nur weil man einen anderen freien Sitzplatz wählt, Geld zu zahlen.

AB_Sitzplatzauswahl

Air Berlin nimmt jetzt Geld für den Check In

Jetzt scheint es schon Sinn zu machen.

Ich soll nämlich plötzlich dafür zahlen.

Das toppt sogar meinen Air Berlin Flug vor einigen Wochen, als ich wir auf den Plätzen D,E,F zu Dritt sassen, die Reihe vor uns aber leer war.

Da ist es üblich, dass sich einer eine Reihe nach vorne setzt, damit alle Platz haben. Doch jetzt stürmte eine Stewardess auf mich zu und erklärte mir, wenn ich mich umsetzen wollte, müsste ich dafür eine Gebühr bezahlen. 20 Euro wollte sie haben.

Air Berlin dürfte damit jetzt in etwa auf dem Niveau von Rhyan Air angelangt sein.

Meine Empfehlung: Air Berlin soll erstmal aus dem Schwachsinnsmodus kommen, bevor ich wieder damit fliege.
Auf den meisten Strecken ist Lufthansa sowieso preisgünstiger, wenn man zwei Wochen vor Abflug bucht.
Und bei Lufthansa gibt es sogar etwas, das Air Berlin nicht mehr kennt. Service.

Umzug in die Schweiz

Ich bin Anfang Jahr in die Schweiz umgezogen. Genauer gesagt nach Zürich.
Und darüber möchte ich nun gerne berichten.
Zürich war mir ja nicht fremd, hatte ich schon vor einigen Jahren hier ein paar Monate verbracht.

Doch diesmal sollte es so richtig mit Wohnung anmieten sein.

Das soll gar nicht so einfach sein, denn ich wohne jetzt seit 3 Monaten im Hotel.

In der Schweiz, besonders in Zürich, herrscht absoluter Wohnungsmangel.

Theoretisch könnte man nun sagen, macht nichts, schicke ich halt tausend Mails auf Wohnungsinserate doch hier sind die Schweizer komisch.
Die bestehen allen Ernstes darauf, dass man die Wohnung besichtigt. Ohne Wohnungsbesichtigung kein Mietvertrag.
Nun könnte man wieder sagen, Wohnungsbesichtigungen sind doch cool. Schauen wir uns halt 20 Wohnungen an und haben dann einen Mietvertrag.

Falsch.

Denn das Wohnungsbesichtigungen cool sind, sagen sich auch tausende andere Schweizer.
Hier ist der Volkssport Wohnungsbesichtigung entstanden und so wird man es erleben, dass man sich bei einer Wohnungsbesichtigung mit 40 oder 50 anderen durch die Wohnung quetscht, seinen Bewerbungsbogen ausfüllt und auf die Absage wartet, denn als Ausländer mit maximal einer L-Bewilligung (also einer Aufenthaltsgenehmigung für 6 Monate) ist man gleich raus.

Und ich kann aus erster Quelle sagen, es interessiert nicht, wieviel Geld man verdient, denn ich verdiene selbst für schweizer Verhältnisse sehr viel Geld. Es interessiert hier nicht.

Geht man weiter raus aufs Land, bevormunden einen die schweizer Vermieter auch gerne, indem sie uns raten, doch lieber was in Zürich zu suchen, hier draussen sei doch viel zu weit.

Nun könnte man noch auf die Idee kommen, eine Wohnung zu kaufen. Da geht man ein paar Monate ins Hotel und dann sieht die Bank ja, dass man viel Geld verdient und finanziert die Wohnung.
Auch das ist wenig erfolgversprechend, denn die Wohnungen sind hier so teuer, dass sich das auch nicht rechnet.

Also nichteinmal halbwegs.

Kauft man in Deutschland eine Immobilie, rechnet man etwa die zwölffache Jahresmiete als möglichen Kaufpreis. Plus minus ein bisschen.

In der Schweiz liegen die Kaufpreise mindestens bei vierzig Jahresmieten.

Eine Million Franken für eine Wohnung ist da nichts.

Kein Wunder, dass man für ein 15 Quadratmeterzimmer ohne eigenes Bad schonmal gerne 1.500 Franken Miete zahlt.

Also im Monat, nicht im Jahr.

Swiss muss sparen

Ich fliege derzeit jede Woche TXL-ZRH mit swiss.

Die Beinfreiheit war angenehm, wenngleich jeder Flug wirklich bis auf den letzten Platz ausgebucht war.

Scheinbar will swiss nun seine Gewinnmarge erhöhen und ändert nun die Bestuhlung.

Von 36 Sitzreihen auf 38.

Von 168 Sitzplätzen (ohne Businessclass) auf 180 Sitzplätze.

Das war die Hölle. Eine Hand breit Platz vor dem Bauch bis zur Rückenlehne des Vordersitzes.

Ich bin jetzt mal gespannt, denn ich habe alle weiteren Buchungen storniert und den vollen Preis zurück verlangt. Bisher antwortet swiss nicht. Am Telefon hat man mich in der Warteschleife schön verhungern lassen.

Vielleicht wäre dies ein Anlass, per Grundsatzentscheidung feststellen zu lassen, ob gebuchte Flüge rückerstattet werden müssen, wenn zwischen Buchung und Flug der Sitzabstand so drastisch verengt wird.

Air Berlin wird kaum eine Alternative sein, denn die haben im A320 ebenfalls 180 Plätze.

Maximalbestuhlung. Mehr geht nicht.

Die letzte Alternative wäre Air France aber die haben auch 178 Plätze im A320.

Das wird jetzt eng, dann mir gehen die Alternativen aus.

 

 

AirBerlin geht es wieder zu gut

Gut, eine Antwort hatte ich jetzt nicht so wirklich erwartet aber ich habe einfach mal AirBerlin angeschrieben und darum gebeten, mir mitzuteilen, wie die durchschnittliche Auslastung auf der Strecke TXL-ZRH so ist und wie mittlerweile der Sitzabstand ist.

Der Hintergrund ist der, dass ich zwei mal die Woche die Strecke Berlin Tegel – Zürich fliege und die Flieger von Swiss grundsätzlich bis auf den letzten Platz voll sind. Das nervt mich und ich würde auf AirBerlin ausweichen, wenn es stressfreier wäre.

Ja, die Antwort blieb bisher aus aber das ganze bringt mich zu der Idee, doch mal herauszufinden, wie es denn damit bestellt ist, wenn man die Fluggesellschaften einfach ganz doof fragt. Immerhin möchte man vorher wissen, was einen nachher erwartet.

Ich glaube, ich tu das demnächst mal.