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Wenn Miles and More FTL nichts mehr wert ist

Seit Anfang 2018 hat Lufthansa einzelne Strecken auf German Wings und Eurowings ausgelagert. Das Miles and More Statusinhaber Nachteile bekommen, war nicht nur mir schon von Anfang an bewusst.

Dieser Tage musste ich einen kurzen Round Trip machen von Berlin TXL nach Düsseldorf DUS und zurück.

Die einzigen Anbieter: Eurowings und Easyjet. Also Eurowings. Nun bin ich zwei Stunden zu früh am Flughafen und will in die Lufthansa Business Lounge, immerhin hat Lufthansa uns immer versprochen, das wir bei entsprechendem Status auch mit Tickets der Tochtergesellschaften Zugang erhalten. Doch weit gefehlt. Plump liess man mich abblitzen.

Als ich nach etwa zehn Minuten Warteschleife der Miles and More Hotline und Beantwortung dämlicher Fragen endlich einen Menschen am Apparat hatte, erklärte mir dieser, ich hätte die Tickets nicht über Lufthansa gebucht sondern über Eurowings direkt.

Aha? Ja klar. Ich habe meine letzten rund 3.000 Flüge direkt gebucht. Bei Air Berlin, bei Lufthansa, Air France, Singapur Airlines, Greenland Airlines, SAS und wie sie alle noch heissen. Das geht jetzt offenbar nicht mehr. German Wings und Eurowings sind nicht Member der Star Alliance, so die Hotline. Man könne zwar Meilen sammeln aber nur, wenn die Tickets über Lufthansa gebucht werden.

Ein wirklich geschicktes Manöver seitens Lufthansa.

Sollten Sie also einen FTL Status bei Miles and More haben, rechnen Sie am besten nicht damit, auch eine der Business-Lounges von Miles and More besuchen zu dürfen. Das Lufthansa viele Strecken nur noch über Eurowings und Germanwings anbietet, ist dann schlichtweg das persönliche Pech der Passagiere.

Übrigens, für eine Stellungnahme war Lufthansa bisher nicht bereit.
Die Pressestelle hat meine Rückfragen aufgenommen, eine Antwort indes, die bleibt bisher aus.

 

Troposphärenfunkzentrale 301 – Geheimer DDR Bunker

Eine der geheimsten Bunkeranlagen der DDR hiess „Tushurka“.

Ich habe mir heute den Bunker in Wollenberg angesehen und bin schlichtweg begeistert.

Obwohl die Technik nie wirklich in Betrieb war, denn die Wende fiel etwa auf das Fertigstellungsdatum der Bunkeranlage, ist heute die Anlage ein Museum – ein Museum, bei dem man glaubt, die NVA Soldaten sind nur gerade mal kurz nicht da.

Fast der gesamte atomsichere Bunker ist beinahe betriebsbereit, erklärt stolz der Führer, der zugleich als Offizier der NVA seinerzeit im Bunker Dienst verrichtet hat.

Der Bunker ist etwa eine Autostunde nord-östlich von Berlin gelegen und absolut einen Besuch wert. Ihr müsst nur dort anrufen und einen Termin ausmachen, denn die Führungen finden individuell statt.

Die gesamte Führung dauert etwa 2,5 bis 3 Stunden.

Der Link zur Webseite lautet: http://www.bunker-wollenberg.eu

Fernschreiberaum im Bunker

Küche im Bunker

Dispatcherraum betriebsbereit

Schleusentür offen

Heisser Draht nach Moskau

Bibliothek

Kommandantur

Eingang

97. Korsofahrt in Alt-Ruppin

Am Samstag fand die alljährliche Korsofahrt am Rhin in Alt-Ruppin statt.
Die Korsofahrt geht zurück etwa in die Jahre um 1900 herum. Ganz genau weiß man das nicht mehr, denn es fand nicht in jedem Jahr eine Korsofahrt statt.
Im Krieg zum Beispiel wurde die Fahrt abgesagt, weil die Boote und Grundstücke am Rhin hell beleuchtet sind und die Veranstaltung in der Nacht stattfindet.
Auch weiß man nicht ganz genau, wie die Korsofahrt entstanden ist.

Man weiß nur, daß um 1900 herum die Anlieger des Rhin am ersten Wochenende im August eine Abschiedsparty veranstaltet haben für ihre Sommergäste als Motivation,
die Feriengäste im nächsten Sommer wieder begrüssen zu dürfen.
Daraus wurden dann Partys mit aufwendig geschmückten Grundstücken und Theateraufführungen der Grundstückseigner.
Da aber niemand die Grundstücke einsehen konnte und die Feiern somit nur in kleinem Kreis statt fanden, nutzten die Einwohner von Alt-Ruppin und Neuruppin ihre Boote und fuhren den Rhin rauf und wieder herunter,
um die Grundstücke sehen zu können.

Daraus wurde dann im weiteren Verlauf ein Wettbewerb, wer hat das schönste Boot und wer das schönste Grundstück und die Grundstücke traten gegen die Boote im Wettbewerb an.

Zu DDR Zeiten wurden dann jedes Jahr Themen vorgegeben, was aber die Grundstücke und Boote alle irgendwie gleich erschienen liess.

Seit 1991 tritt nun der Korsofahrt e.V. als Veranstalter auf.

Das erste mal überhaupt sind wir dann dieses Jahr selbst auch mitgefahren aber leider konnte ich nicht viele Bilder machen, denn wenn mehr als 100 Boote, vom Ausflugsdampfer bis zum Ein-Mann Kajak sich in den Rhin pressen, wird es doch ganz schön eng.
Daher nur einige wenige Bilder von etwa einer Stunde vor dem Start.

Und so stressig das ganze war, wir werden kommendes Jahr wieder mitfahren. Denn was man auch heute nicht sehen kann ohne selbst mit dem Boot zu fahren, sind die zahlreichen ganz toll geschmückten Grundstücke.

Die Mündung vom Rhin in den Ruppiner See

Das erste Rhin-Grundstück noch vor Beginn der Feier

Wir haben uns eine halbe Stunde gegenüber vom Festgelände hingelegt

 

Blick vom Ruppiner See in die Rhin-Mündung

 

Eines der Partyboote

AirBerlin – machs gut

Irgendwie hätte ich es beihnahe verschwitzt. In ein paar Jahren werden wir uns kaum noch erinnern und da mein Blog ja nun auch schon viele Jahre auf dem Buckel hat und die Zeit vergeht, wollte ich noch kurz Air Berlin hinterher winken.

Air Berlin war mal eine tolle Gesellschaft. Grosse Sitzabstände und tolle breite Sitze. Leider bemerkte man so etwa ab dem Jahr 2008 herum, wie der Sparzwang grösser wurde.

Die Sitzabstände schrumpften auf ein Minimum, das Bodenpersonal wurde aus externen Firmen rekrutiert und die Verpflegung fand entweder kaum noch oder nur gegen Bares statt. Dann startete auch noch ein Bordverkauf von allem, was man so kaufen kann.

Ich erinnere mich noch gut an ZRH (Zürich), wo die vollkommen unqualifizierte Mitarbeiterin einer Zeitarbeitsfirma beim Check-In von Air Berlin meinen Reisepass nicht akzeptierte, weil er einen Tag lang abgelaufen war und ich nicht ins Flugzeug einsteigen durfte, um nach Deutschland zu fliegen, um meinen neuen Reisepass abzuholen.

Oder an STR (Stuttgart), wo wir alle sassen und ein Unwetter aufzog. Niemand wusste, dass unser Flug schon gecancelt war. Es stand auch nirgends. Und damit das so blieb, hatte Air Berlin vorsichtshalber den Counter unbesetzt gelassen. Zwei Stunden lang wusste kein Mensch, wie es weiter gehen sollte.

Aber auch, dass wir einmal von STR mit einer 747-300 nach TXL geflogen sind, weil das Flugzeug von einem anderen Flug in STR stand und überführt werden musste. Da hatten dann die 100 Passagiere mal so richtig viel Platz.

Ja, Air Berlin wurde tot gespart. Irgendwann bin ich so oft es ging mit Lufthansa und Air France geflogen, weil man von Air Berlin nur noch angenervt war.

Begonnen hingegen hatte es wirklich schön. Air Berlin war eine wirkliche Alternative zur Lufthansa.

Die Schokoladenherzen, die es immer beim aussteigen gab, die Piloten und Flugbegleiterinnen, die man als Vielflieger persönlich kannte, ein paar schöne Erinnerungen bleiben.

Macht es gut und eines ist mal klar: Hätte Euer Management nicht mit wirklich allen Mitteln Eure Stammflieger vergrault, die durchaus auch 20 Euro oder 30 mehr für das Ticket bezahlt hätten, dann würde es Euch heute noch geben.

AirBerlin Adieu