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**** Quality Residence Hotel in Sindelfingen – Die Wahrheit

Diese Woche checkte ich am Montag in dieses Hotel ein.
Musste ich, denn in Stuttgart gab es nichteinmal mehr eine Hundehütte mit Bett.
Es war irgendeine Messe in Stuttgart.
Nun ja, also checke ich frohen Mutes im 40km entfernten Hotel von meinem Einsatzort ein.
Der erste Eindruck war wenig beeindruckend. Massive Luftauffrischung mittels Apfelaroma.
Aber gut, wenn es denn das Hotelkonzept ist, soll es so sein.
Das der Aufzug unglaublich verschlissen ist, ist ja auch in Ordnung.
Nun erwarten mich aber undefinierbare Flecken auf dem Boden. Es sieht so aus,
als wäre hier nicht gesaugt worden.
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Die Rezeptionsdame erklärt mir aber, dass es sich nur um Ausfärbungen handelt.
Ich lasse mir trotzdem ein anderes Zimmer geben, die Flecken sehen wirklich fies aus.

Dabei fällt mir schonmal auf, dass der Flur auf der ersten Etage nicht sehr zeitgemäss aussieht.

Überall schwarze Streifen an den Ecken und mitten auf Wänden.

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Wer an dieser Stelle meint, ich sei überpenibel, der darf gerne mal weiterlesen 🙂

Und wo ich eben einen Bericht auf Fokus-TV über schlechte Hotels sehe, fühle ich mich noch bestärkt im verfassen
dieses Artikels.

Ich beziehe also mein neues Zimmer. Und was fällt mir als erstes auf?

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Sehr wohl. Ein Fleck auf dem Boden. Jetzt reichts mir dann wohl. Ich will jetzt mal
auf die Suche nach Mängeln gehen.
Leider muss ich gar nicht suchen.

Der Schreibtisch. Sehr schön gross, leider auch sehr schön dreckig.
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Im Bad ist das Waschbecken teilzerlegt. Der Abwasserstöpsel liegt auf dem Regal.

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Beim Frühstück erhielt ich gleich am Morgen wieder den ersten Dämpfer.
Viel zu wenig Tische für viel zu viel Menschen. Dazu 5 Tische, die gar nicht abgeräumt waren und
die 3 Damen vom Servicepersonal auch lieber gebabbelt haben, als sich irgendwie um ihre Arbeit zu kümmern.
Das war ja jetzt noch alles nichts wirklich besonderes, daher möchte ich jetzt das ganze mal etwas auflockern.
Da komme ich also am Dienstag Abend auf mein Zimmer zurück, welches nicht abgeschlossen sondern nur
ins Schloss gezogen.
Es überraschte mich doch sehr, dass auf dem Waschbecken noch immer meine Bartstoppeln von heute Morgen lagen.
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Mittwoch morgen gab es dann wieder Frühstück.

Oder eben auch nicht, ganz wie man es nimmt.
Heute war eine Servicedame am Start, dafür war es nicht so voll.
Aber 6 nicht abgeräumte Tische, die auch nicht abgeräumt wurden.
Viel wichtiger war es ihr, mich nach meiner Zimmernummer zu fragen um ihr Häkchen zu machen.
Dann ging sie aus dem Frühstücksraum, der übrigens unter der Tiefgarage im zweiten
Untergeschoss ist. Selbstverständlich fensterlos.
Das Milchkännchen war leer, die Kaffeekanne ebenfalls. Dafür waren dann aber die Rühreier
als auch die Würstchen am Buffet kalt.
Dann kam aber glücklicherweise die Servicedame retour und ich rief sie dann gleich mal zu mir.
Kaffee und Milch hatte ich mir schon von einem anderen Tisch organisiert.
Wenn man immer in Hotels lebt, sieht man manches ja nicht so eng.
Ich erklärte ihr, dass die Eier und Würstchen kalt sind.
Sie erwiderte, dass das gar nicht sein kann, die wären bestimmt noch lauwarm.
Ja…ich verfüge über die positive Eigenschaft, mich schlagartig aufregen zu können.

Ich nahm also die Hand der Servicedame, sehr zärtlich und zurückhaltend wohlgemerkt, und legte
ihr etwas von den Eiern in die Hand.
Daraufhin diskutierte sie dann auch nicht mehr sondern holte mir die verlangten warmen Eier.
Und schickte mir Frau Supervisor vorbei, die sich meine Beschwerde anhörte.
Natürlich kommt das alles normalerweise nicht vor und das sind alles nur unglückliche Zufälle.
Darauf sage ich, dass man etwas x-beliebiges anfassen kann und es sei schmutzig.
Nun machte Frau Supervisor einen entscheidenden Fehler.
Sie sagte „Was meinen Sie denn zum Beispiel?“
Nun war ich erstmal in Not….welches Beispiel könnte ich nehmen?
Da waren schwarze Krümel auf meiner Untertasse. Nichts, was mich richtig stören würde aber
ich war ja im Zugzwang. Ich nahm die Tasse weg, nahm den Löffel hoch und….die Untertasse
blieb am Löffel kleben.
Da hatte ich mein hinkendes Beispiel ja sehr schnell in ein überaus lebhaftes verwandelt.
Nun hatte ich den Kaffee im wahrsten Sinne des Wortes auf und versuchte vorzeitig abzureisen.
Doch etwa 15 Hotels, die ich anrief, waren ausgebucht. Also blieb ich.
Beim suchen der Telefonnummern fielen mir noch Zigaretten-Eindrehfilter aus der Tasche.
Ich rauche seit Monaten nicht mehr aber die Dinger sind einfach überall.
Nun kam ich Abends wieder aufs Zimmer. Wieder war die Tür nicht abgeschlossen.
Und jetzt setzte es die Krone auf.
Weder war gesaugt, noch war das schmutzige Geschirr vom Vorabend abgeräumt worden.

Und so sah das Zimmer aus, als ich Abends reinkam – schlimmer als ich es verlassen hatte:
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Im Bad war übrigens irgendein Siff auf einem Pappschild.
Schild und Siff haben meinen kompletten Aufenthalt überlebt.
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Ich habe mir dann die Frage gestellt, wie es woanders als in meinem Zimmer aussieht.
Also auf zu

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Durchs gepflegte Treppenhaus

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Wo man sehr schnell herausfindet, warum die Zimmer nicht gereinigt werden.

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Die Putzutensilien sind hier versteckt.
Man beachte, dass es jetzt etwa 20 Uhr ist und das Reinigungspersonal schon lange im Feierabend ist.

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Durch die Türe mit leichten Lackschäden

Die Sauna selbst habe ich nicht angesehen, da waren Leute drin.
Aber wie soll ich es am besten beschreiben?
Die Sauna ist ein kleiner Holzkabuff in einem umfunktionierten Hotelzimmer.
Sowas wie Swimmingpool gibt es nicht.

Aber zum Glück ist morgen mein letzter Tag hier.
Und gleich der Morgen überrascht mich.

Vielleicht, weil ich mich gestern beschwert habe, steht heute mitten neben dem Eingang zum Frühstücksbunker
schmutziges Geschirr. Möglicherweise, um zu bekunden, dass man die Tische sehr wohl abräumt.
Es könnte nach meinen Erfahrungen aber auch das neue Geschirr sein, was gleich aufgedeckt wird.

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Nein, es kann nicht das schmutzige Geschirr sein, denn es ist wieder kein Tisch frei obwohl
heute nur rund ein Viertel aller Tische besetzt ist.
Ich suche mir einen Tisch aus, der an nur einem Platz benutzt ist.
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Der rote Pfeil ist benutztes Geschirr von meinem Vorgänger.
Während ich dort sass kam niemand vorbei um es abzuräumen.

Als Fazit kann ich nur sagen, wer diesem Hotel erlaubt, mit 4 Sternen zu werben, der gehört
eingesperrt.
Der Hoteldirektor sagte wörtlich zu mir „Wenn man in einem Hotel etwas suchen will, dann findet man auch was“ und aus verlässlicher Quelle weiss ich, dass sich seit fast einem halben Jahr beihnahe täglich Hotelgäste beschweren.

Wer in dieses Hotel geht und 100 Euro die Nacht zu zahlen bereit ist, der hat es nicht besser verdient.

Immerhin, der Direktor gab mir einen Preisnachlass von rund 20 Euro, berechnete nichts für die Minibar (9 Euro), nichts für die WLAN Nutzung (13 Euro) und bot mir an, wenn ich wiederkomme, wohne ich kostenlos.
Vielleicht werde ich dieses Angebot einmal annehmen. Aber nur für eine Nacht.

Dieser Bericht ist übrgens eine öffentliche Beschwerde.
Ich sende an die Hotelkette choicehotels.de den Link zu diesem Artikel.

Denn das **** Quality Residence Hotel in Sindelfingen gehört meiner Meinung nach verboten.

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